Home
Herzlich Willkommen auf der WebSeite der Katholischen Kliniken Oberhausen gem. GmbH
Neue Telefonnummern an den Krankenhaus-Standorten
Bitte beachten Sie, dass sich aufgrund einer Umstellung der Telefonanlage die Telefonnummern an den Krankenhaus-Standorten geändert haben.
Eine Liste mit den Nummern der Fachabteilungen können Sie hier einsehen.
2. Oberhausener Pflegekongress
Brennpunkt Pflege im Jahr 2020 - Eine Gesellschaft ohne Pflege? Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Entwicklung in der Pflege.
Weitere Informationen und die Vorträge zum Download finden Sie unter dem Punkt Oberhausener Pflegekongress unter News.

Praxishandbuch "Neuro-Palliative Care" von Dr. Christoph Gerhard ist erschienen
Lesen Sie mehr in den News!
Marie-Luise Dött zu Besuch im Pflegentrum am St. Josef-Hospital
Ein offenes Ohr für die Belange in Pflege und Betreuung alter Menschen hatte die CDU-Bundestagsabgeordnete, Marie-Luise Dött. Auf Einladung des ehrenamtlichen Mitarbeiters Gerhard Schröder besuchte sie kürzlich das Pflegezentrum am St. Josef-Hospital, das eine Einrichtung der Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO) ist.
Der kaufmännische Geschäftsführer Marc Engelhard und Einrichtungsleiterin Bernadette Berger zeigten der Politikerin das Haus und informierten sie über den Tagesablauf, die Betreuung und Pflege der Senioren.
Besonders der Kontakt zu den Bewohnern war Dött wichtig. Im Speisesaal und in den Zimmern kam sie – trotz eng gestecktem Terminkalender – mit den Senioren ins Gespräch. Gleichzeitig ließ sich Dött auch über die Ausstattung des Hauses aufklären, das nach neuesten Standards eingerichtet ist und das über eine, wie Dött bemerkte, „hervorragende pflegerische Basis“ verfügt.
Ein besonderes Plus des Hauses ist, dass durch Zugehörigkeit zu den KKO auch eine enge Verbindung zum Alten- und Pflegeheim Bischof-Ketteler-Haus in Osterfeld besteht. „So können wir Synergien nutzen und haben die Möglichkeit den Menschen, die auch manchmal unerwartet eine Kurzzeitpflege benötigen, jederzeit einen Platz zur Verfügung zu stellen“, erklärte Einrichtungsleiterin Berger. Schnelle und unbürokratische Hilfe ist im Pflegezentrum selbstverständlich.
Marie-Luise Dött ist der Umgang mit kranken oder alten Menschen nicht fremd Neben ihren politisch geprägten Arbeitsfeldern auf kommunaler und Bundesebene engagiert sich Dött in verschiedenen Institutionen – unter anderem in der Hospizarbeit in Oberhausen. So ist sie auch Mitglied im neu gegründeten Ambulanten Hospiz St. Vinzenz Pallotti der KKO.
"Sekretärin" Nadiah ist ein Sonnenschein
"Sie ist ein Sonnenschein, und ihre gute Laune ist bewundernswert", sagt Dr. Hans-Dieter Jung und beschreibt damit Nadiah aus Afghanistan. Der Mediziner ist leitender Oberarzt in der Orthopädie der Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO) und behandelt dort mit dem Team um Chefarzt Dr. Hans-Peter Juesten das elfjährige Friedensdorf-Kind. Nadiah kam mit vielen weiteren Kindern aus ihrer Heimat im Februar 2010 mit unserem Hilfseinsatz nach Deutschland holt, hierher. Sie leidet an einer angeborenen Knochendeformität beider Unterschenkel. Und das ist der Grund, warum die Elfjährige immer wieder ins Krankenhaus muss. Inzwischen hat sie schon Freunde gefunden im St. Marien- Hospital in Osterfeld, das gemeinsam mit dem St. Josef-Krankenhaus in Oberhausen-Mitte den Verbund Katholische Kliniken Oberhausen bildet. Nach erfolgreicher Operation, welche alle Beteiligten in ihrer Freizeit an einem Samstagmorgen und ohne Lohn durchführten, kümmern sich Schwester Stephanie und Schwester Sandra gemeinsam mit ihren Kolleginnen auf der Station rührend um die Kleine. Dr. Hans-Dieter Jung hat das Mädchen ebenso ins Herz geschlossen: "Nadiah ist ein cleveres Kind. Es gibt schon keine Sprachprobleme mehr, so gut hat sie Deutsch gelernt."
Der Mediziner erinnert sich noch an die ersten Friedensdorf-Kinder, die er im Krankenhaus sah: "Ich war damals noch Assistenzarzt. Das ist rund 20 Jahre her. Und damals war ich erschüttert über den Zustand der Kinder, die zu uns kamen." Viel verbessert habe sich daran in den vielen Jahren nicht, eher im Gegenteil: "Mittlerweile kommen Kinder mit so gravierenden Schädigungen, dass diese nur noch mit High-Tech-Medizin zu behandeln sind."
Das gilt auch für Nadiah. Ihre Beinschiefstellung macht ihr das Laufen unmöglich. "Sie konnte eigentlich nur unter Schmerzen kriechen", schildert Dr. Jung die Ausgangslage. In Zusammenarbeit mit Dr. Joachim Mattner von der Mattner-Klinik in Köln, Dr. Oliver Lobitz, Dr. Wolfgang Schaale und deren Kolleginnen und Kollegen, führt Jung nun in Oberhausen einen Behandlungsplan durch, der Nadiah wieder auf die Beine bringen soll. Der Mediziner schildert, was getan werden kann, um ihr das Leben zu erleichtern. So sei der Knick in einem ihrer Unterschenkel begradigt worden. Mit Hilfe eines Fixateurs werde nun das Bein in eine korrekte Stellung gebracht: "Wir geben Druck auf das Bein. Dadurch festigt sich der fehlgebildete Knochen in der richtigen Position. Jeden Tag wird das Bein durch neue Einstellungen am Fixateur millimeterweise ausgerichtet." Ein speziell entwickelter Hexapoden-Fixateur ermöglicht es den Therapeuten, das Gerät in mehreren Ebenen zu verstellen. Auch ausgeprägte Extremitäten-Fehlstellungen können damit korrigiert werden.
Der Computer berechnet die exakte Position des Gerätes, das in sechs Ebenen verstellbar ist. Jung: "Dr. Mattner hat das Programm weiterentwickelt. Er gibt mir jetzt von Köln aus die genauen Computerinformationen, wie der Fixateur jeweils einzustellen ist." Und Nadiah? Sie lässt die Prozedur gelassen über sich ergehen. Nach der Begradigung des Knicks in ihrem Unterschenkel dankte sie dem Ärzte- und Pflegerteam mit ihrem strahlendsten Lächeln. Ein großes Lob heimst die junge Afghanin auch vom ihren "Docs" ein: "Sie macht toll mit. Und sie putzt selbst ihren Apparat so sauber, dass der nur so blinkt, um Infektionen vorzubeugen."
Inzwischen ist Nadiah wieder im Dorf. Doch es ist schon klar, dass ihr noch weitere Klinikaufenthalte in Oberhausen-Osterfeld bevorstehen. Es dauert halt, bis die Elfjährige wieder auf ihren Füßen stehen kann.
Doch Nadiah nutzt die Zeit in Deutschland. Sie hat sehr gut die Sprache gelernt und hilft, wo sie kann. Und weil sie lesen und schreiben kann, ist sie so etwas wie eine kleine Sekretärin für afghanische Kinder im Dorf, die das nicht können: Nadiah schreibt für sie manchmal Briefe an die Eltern in der fernen Heimat und vergisst dabei natürlich auch ihre eigene Familie nicht.
Zusatz-Info:
Die Mattner-Klinik unterstützt mit ihrer besonderen Erfahrung auf dem Gebiet der rekonstruktiven Skelettchirurgie/Orthopädie auch gemeinnützige Organisationen wie das Friedensdorf, die hilfebedürftigen Kindern aus dem fernen Ausland eine lebenslange Hilfe zur Selbsthilfe zukommen lassen, um sich in ihrem Heimatland wieder zurechtfinden zu können. Dabei können vor allem Skelettschäden an Armen und Beinen, entstanden durch Kriegs- und Notstandseinflüsse, durch besondere Operationsmethoden beseitigt werden. Gemeinsam mit Dr. Jung (KKO) hat Dr. Joachim Mattner bereits mehrfach Friedensdorf-Kinder operiert.
Graffiti bringen Farbe ins Spiel
Kinder verschönerten den Bauzaun am St. Josef-Hospital

Einmal ganz legal mit der Sprühdose eine freie Wand bunt bemalen, in diesen Genuss kam in den Herbstferien eine Gruppe von Kindern. Der Graffiti-Künstler David Janzen vom Kulturzentrum „Druckluft“ hatte sich bereit erklärt, mit den Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 13 Jahren im Rahmen eines Workshops den langweilig grauen Bauzaun am St. Josef-Hospital zu verschönern.
Und dabei wurde nicht einfach nur drauf los gesprüht. Nach einer theoretischen Einführung ins Sprayen packte David Janzen seine Schützlinge zunächst sicher in grüne OP-Kittel, um die Kleidung zu schonen, verpasste ihnen einen Mundschutz, um die Kinder vor den Dämpfen der Lösungsmittel in den Dosen zu schützen und zog den Kleinen auch noch Überschuhe an, damit auch das Schuhwerk keine Farbflecken ab bekam. Und erst dann ging’s los!
In unterschiedlichster Weise betätigten sich die Kids als Sprayer. So fliegt, jetzt neben einem stilisierten Schriftzug ein Alien durch das All oder eine zerknautschte Katze grüßt den vorbeigehenden Passanten. Bemalt wurde übrigens das Teilstück gegenüber der Marienkirche, da sich die Kinder dort sicher bewegen konnten ohne Angst haben zu müssen, auf der vielbefahrenen Mülheimer Straße einen Unfall zu erleiden. Der Bauzaun an der Mülheimer Straße wird demnächst von David Janzen und erwachsenen „Sprayerkollegen“ in ein Kunstwerk verwandelt.
Anekdote am Rande: Selbstverständlich hatte David Janzen ein Autorisierungsschreiben von den Katholischen Kliniken und auch in der Zeitung war auf den Workshop hingewiesen worden. Aufmerksame Nachbarn allerdings, hatten die Polizei verständigt. Die kam dann auch, um unverrichteter Dinge wieder abzuziehen.
Darmzentrum KKO erfolgreich zertifiziert
Das Darmzentrum der KKO unter der Leitung von Dr. Franz-Josef Schumacher wurde am 28. September 2010 in einem Überwachsungsaudit erneut auf Qualität und Organisation überprüft. Ohne Abweichungen wurde das Audit bestanden, das Zertifikat wird für weitere zwei Jahre ohne Auflagen verlängert.
„Ungewöhnlich ist eine derartige Steigerung der Patientenzahlen innerhalb eines Jahres“, so der Fachexperte von der Deutschen Krebsgesellschaft Priv.-Doz. Dr. Secknus aus Weimar. Im Darmzentrum KKO wurden 2009 100 neue Patienten an Darmkrebs operiert, 2008 waren es noch 72. Damit liegt das Darmzentrum KKO weit über dem Durchschnitt bei der operativen Therapie neu erkrankter Krebspatienten. Die Qualität der präoperativen Untersuchungen wird ebenso wie das operative Ergebnis genau analysiert und mit den Zahlen der Deutschen Krebsgesellschaft verglichen.
Besonders beeindruckt waren die Fachexperten von der Organisation. Jeden Montag findet um 19 Uhr eine Tumorkonferenz im St. Marien-Hospital statt, an der alle Kooperationspartner regelmäßig teilnehmen. Jeder Patient wird hier besprochen, notwendige Untersuchungen und der Therapieplan werden festgelegt. Dadurch werden Doppeluntersuchungen vermieden. Zum ersten Mal wurden auch die Praxen der niedergelassenen Internisten Drs. Golsong, Kalina, Korte, Mertins und Zilly auf ihre Qualität untersucht. Dazu haben alle ein gemeinsames Qualitätshandbuch für die Darmspiegelung erstellt. Dieses Handbuch für die Koloskopie ermöglicht eine gleich hohe Qualität in allen Praxen und möglichst hohe Sicherheit für die untersuchten Personen. 2009 wurden im Darmzentrum ca. 6.800 Darmspiegelungen durchgeführt mit einer Komplikationsrate von 0,24 %.
Neben der Therapie bei Darmkrebs beteiligen sich alle Kooperationspartner regelmäßig an Vorsorgeprogrammen. Dazu gehören gemeinsame Aktionen mit der Stadt Oberhausen, den Krankenkassen, den Krankenhäusern und der Kassenärztlichen Vereinigung. Am 10. November 2010 findet die zweite Fortbildungsveranstaltung in diesem Jahr für niedergelassene Ärzte über die Behandlung von Darmkrebs statt, an der die Gastroenterologen, Chirurgen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Onkologen aber auch Psychoonkologen und Ernährungstherapeuten des Darmzentrums teilnehmen und über ihre Ergebnisse referieren.
Alle Teilnehmer des Darmzentrums erhalten nach der jetzt bestandenen Prüfung ein neues Zertifikat ohne Auflagen und so langsam beginnen schon wieder die Vorbereitungen auf das nächste Überwachungsaudit in 2011.
Weitere Informationen für die Bevölkerung zum Darmzentrum KKO und alles rund um Darmerkrankungen sind unter der Hotline 0208 8991 5711, per Mail darmzentrum@kk-ob.de und über die Homepage www.darmzentrum-kko.de erhältlich.
Krankheitsbild Adipositas
Dr. Franz-Josef Schumacher als Studiogast live in der WDR Lokalzeit Ruhr
Fettleibigkeit oder medizinisch ausgedrückt, Adipositas, gefährdet die Gesundheit nachhaltig und schränkt die Lebensqualität Betroffener dauerhaft ein. Ute Drumm, bis vor einem guten halben Jahr selbst noch adipös, hat sich im St. Marien-Hospital der Katholischen Kliniken Oberhausen einem operativen Eingriff unterzogen und ihren Magen verkleinern lassen. 50 Kg hat sie seitdem abgenommen und will nun andere an ihrem Erfolg teilhaben lassen. Im September wurde eine Selbsthilfegruppe in Oberhausen ins Leben gerufen, deren Leitung Ute Drumm übernommen hat und auf die die Lokalzeit Ruhr aufmerksam wurde. In einer Sendung schilderte sie ihr Schicksal, im anschließenden Gespräch stand dem Moderator Lars Tottmann als Experte Dr. Franz-Josef Schumacher, Chefarzt der Klinik für Chirurgie am St. Marien-Hospital, gegenüber.
Experten für Gefäßchirurgie wechseln
zu den Katholischen Kliniken Oberhausen
Chefarzt Dr. Heinz Scharf baut neue Gefäßchirurgie mit erweitertem Behandlungsspektrum im St. Marien-Hospital der Katholischen Kliniken Oberhausen gem. GmbH auf.
Um eine neue Gefäßchirurgie innerhalb der Chirurgischen Klinik am St. Marien-Hospital in Osterfeld aufzubauen, wechselt der renommierte Chefarzt und Gefäßchirurg Dr. Heinz Scharf vom Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO) zu den Katholischen Kliniken Oberhausen. Dr. Scharf, der innerhalb der Gefäßchirurgie die Position des Chefarztes inne haben wird, bringt den Herz- und Gefäßchirurgen Dr. Hans-Peter Seibert als Oberarzt mit. Der ausgebildete Endovascularchirurg ist Spezialist für die minimal-invasive interventionelle Gefäßmedizin und wird an der Seite von Chefarzt Dr. Scharf das klassische Behandlungsspektrum der Gefäßchirurgie um eine erweiterte endovaskuläre Gefäßmedizin (das Aufdehnen von Gefäßen und das Einbringen von Stents) ergänzen. „Es ist für mich eine angenehme und beglückende Erfahrung, dass die Geschäftsführung mich unterstützt und mir hilft, gute Arbeit und Qualität zu leisten“, so Dr. Heinz Scharf, „diese Aufgabe fasziniert und reizt mich sehr, ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung“. Bereits am 1. September soll die Gefäßchirurgie im St. Marien-Hospital feierlich eröffnet werden und ihren umfassenden Betrieb aufnehmen. Zusätzlich wird sich die Gefäßchirurgie am 4. September im Rahmen des Stadtfestes Osterfeld der Öffentlichkeit vorstellen.
Für Patienten, die sich schon im Vorfeld für die neue Gefäßchirurgie am St. Marien-Hospital in Osterfeld anmelden möchten, besteht ab sofort unter der Rufnummer 0208/ 8991-5131 die Möglichkeit hierzu.
WDR Lokazeit Ruhr sendet live aus den Katholischen Kliniken Oberhausen
Anlässlich des "Tag des Schlafes" am Montag, den 21. Juni 2010 berichtete der WDR live aus dem Schlaflabor am Standort St. Marien-Hospital der KKO. Dr. Frank Ingenabel beantwortete am Ende der Sendung Zuschauerfragen.
Kardiologische Kompetenz an den Katholischen Kliniken Oberhausen
Die Katholischen Kliniken Oberhausen gem. GmbH (KKO) erweitern ihre kardiologische Kompetenz durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Herzzentrum Duisburg.
Das Herzzentrum Duisburg zählt zu den fünf großen Herzzentren in Deutschland. Die Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. Schöls hat einen hervorragenden Ruf weit über die Region hinaus. Sein langjähriger Mitarbeiter Dr. Alexandro Borza ist seit Juni 2010 als Oberarzt an den Katholischen Kliniken Oberhausen tätig. Er betreut die Patienten primär am Standort St. Josef-Hospital, versorgt kardiologische Problemfälle aber auch am St. Marien-Hospital in Osterfeld. Dr. Borza ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und schaut auf fast ein Jahrzehnt Erfahrung am Herzzentrum in Duisburg zurück, zu dem er weiter eine enge und direkte Bindung hält. Mit der neuen Expertise vor Ort in Oberhausen besteht so gleichzeitig eine enge Kooperation mit dem Herzzentrum Duisburg. Dort werden neben Herzkatheteruntersuchungen auch Bypass- und Herzklappen-Operationen durchgeführt. Patienten der KKO haben so einen besonders raschen Zugang zu allen erforderlichen Herzeingriffen und können zudem schnell wieder nach Oberhausen in die KKO zurückverlegt werden. Mit dem neuen Kardiologen sind sie bis zur Entlassung fachkardiologisch - wie im Herzzentrum - betreut.
An den Standorten St. Josef-Hospital und St. Marien-Hospital der KKO stehen somit in Oberhausen ab sofort alle Techniken und Serviceleistungen eines großen Herzzentrums zur Verfügung. Besonders schnell können deshalb Patienten mit Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße bis hin zum Herzinfarkt an beiden Oberhausener Standorten versorgt werden. Auch Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche und Bluthochdruck profitieren durch diese besondere kardiologische Kompetenz. Zwischen den Standorten in Duisburg und Oberhausen liegt ohnehin nur eine geringe Entfernung, die durch die personelle kardiologische Präsenz an den KKO gar keine Rolle mehr spielt. Im Sinne einer individuellen „Rund-um-Betreuung“ bietet der Kooperationsvertrag mit dem Herzzentrum Dr. Borza auch die Möglichkeit, gegebenenfalls erforderliche Katheteruntersuchungen bei seinen Patienten selbst in Duisburg durchzuführen.
Auch Schlaganfallpatienten profitieren von der kardiologischen Kompetenz, da viele von ihnen auch an Herzproblemen leiden. Seit längerem besteht eine ausgewiesene „Stroke-Unit“ (Spezial-Station für Schlaganfälle) am St. Josef-Hospital. Dort sind nun also alle Patienten mit akuten Gefäßproblemen – sei es am Herzen oder am Gehirn – fachübergreifend besonders gut versorgt. Alle Mitarbeiter der Klinik für Innere Medizin an den beiden Oberhausener Standorten der KKO und insbesondere der gemeinsame Chefarzt Prof. Dr. Niederau freuen sich, dass es nun in Oberhausen an den KKO eine noch bessere Betreuung von herzkranken Menschen gibt.
Beim Schlaganfall Versorgungskette schließen
Mehr als eine Millionen Menschen leiden in Deutschland an den Folgen eines Schlaganfalls. Die Pflegekosten betragen mehr als drei Milliarden Euro jährlich. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe weist am 10. Mai 2010, dem bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall", darauf hin, dass durch ein Schließen der Versorgungskette die Ausgaben deutlich reduziert werden könnten, wenn sich für die Patienten direkt nach der Akutbehandlung eine Rehabilitation anschließen würde.
Oberhausen. „Leider kommt es bei der Versorgung immer noch zu Brüchen, dauert es zwischen der Behandlung im Krankenhaus und der Rehabilitation viel zu lange“, erklärt PD Dr. Christoph W. Zimmermann, Chefarzt der Neurologischen Klinik des St. Josef-Hospitals und Leiter von Oberhausens einziger Stroke Unit.
Aus diesem Grund stellt die Schlaganfall-Hilfe den Aktionstag unter das Motto „Den Blick schärfen für die Rehabilitation". Ziel ist es, jedem Schlaganfall-Betroffenen eine adäquate Rehabilitation zu ermöglichen sowie eine abgestimmte und integrative Versorgungskette zu knüpfen. „Akutversorgung, Rehabilitation, Nachsorge und Sekundärprävention müssen ineinander greifen, um den Therapieerfolg zu sichern: ein Leben mit größtmöglicher Selbstständigkeit“, ergänzt Dr. Zimmermann und verweist darauf, dass die Katholischen Kliniken Oberhausen gem. GmbH Mitglied im Netzwerk Schlaganfall Ruhrgebiet sind.
Zahl der Fälle wird steigen
Es gelte, jetzt die Behandlungsstrukturen für die Zukunft vorzubereiten. Jedes Jahr erleiden 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Angesichts der demografischen Entwicklung werden die Zahlen noch dramatisch zunehmen: Bis 2025 werden sich rund 3,4 Millionen Schlaganfälle ereignen, die direkten Kosten dafür mehr als 100 Milliarden Euro betragen.
In der Oberhausener Stroke Unit werden die Patienten im Akutfall versorgt, die Ursachen abgeklärt, Diagnosen erstellt und Therapiekonzepte entwickelt. „Je früher wir dann mit der Rehabilitation anfangen, desto geringer sind die Folgeschäden und damit die Kosten, die eine Versorgung von pflegebedürftigen Patienten sonst nach sich ziehen würde“, so Dr. Zimmermann.
KKO investiert in den Gesundheitsstandort Oberhausen
Die Katholische Kliniken Oberhausen gem. GmbH (KKO) investiert in den kommenden zwei Jahren rund 13,5 Millionen Euro in ihre Betriebsteile St. Josef-Hospital und St. Marien-Hospital. Baubeginn ist im Sommer 2010.
Der größte Teil der Investitionen, rund 11 Millionen Euro, werden nach den bisherigen Planungen in den Standort St. Josef-Hospital fließen. Nachdem das alte Verwaltungsgebäude an der Mülheimer Straße abgerissen worden ist, entsteht auf dem Grundstück ein dreigeschossiger Neubau, in den das Radiologische Institut Oberhausen (RIO) investiert und einziehen wird. Gleichzeitig wird dort eine neue Intensivstation mit 12 Betten eingerichtet. Ebenfalls geplant sind eine neue Notaufnahme inklusive Anfahrt für Liegendtransporte und eine neue Cafeteria mit 60 Plätzen und einem so genannten Front-Cooking-Bereich. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität in den Katholischen Kliniken Oberhausen langfristig zu erhöhen.
Nachdem am Standort St. Marien-Hospital in Osterfeld in den vergangenen Jahren bereits Operationssäle und Sterilisation modernisiert wurden, sollen nun – ebenfalls mit Baustart Sommer 2010 – die Stationen saniert werden. Im Mittelpunkt stehen hier mit einem Investitionsvolumen von rund 2,5 Millionen Euro Verbesserungen des Aufenthalts-Komforts in den Patientenzimmern.
In die Alten- und Pflegeeinrichtung Bischof-Ketteler-Haus in Osterfeld fließen 7 Millionen Euro. Zweibettzimmer weichen Einbettzimmern, die nach den Anforderungen der Bewohner komplett modernisiert und neu gestaltet werden. Die denkmalgeschützte Fassade wird saniert und darüber hinaus ein Neubau mit 20 altengerechten Apartments errichtet.
Stellten die Ausbaupläne von KKO vor (v.l.): Wilfried Lanfermann, stellvertretender Vorsitzender des KKO-Aufsichtsrates, Marc Engelhard, KKO-Geschäftsführer; Architekt Peter Wörmann, Wilhelm Hausmann, Vorsitzender des KKO-Aufsichtsrates und Dr. Dietmar Stephan, KKO-Geschäftsführer.
Das neue Eingangsportal des St. Josef-Hospitals ist von der Mülheimer Straße deutlich zu erkennen: Im Innenhof entstehen auf dem Gelände des alten Technikgebäudes die neue Radiologie und die neue Intensivstation. Alt- und Neubau werden mit einer gläsernen Halle verbunden.
KKO unterstützt Allianz Kindergesundheit

Mädchen und Jungen gesund aufwachsen zu sehen: Dieses Ziel setzt sich die Allianz Kindergesundheit, der die Katholischen Kliniken Oberhausen jetzt beigetreten sind. Gemeinsam sollen Projekte initiiert werden, Aktivitäten gestartet werden, um die Kinder- und Jugendgesundheit in Oberhausen zu stärken. Da die Förderung der Kleinen bereits während der Schwangerschaft ansetzt, wirbt die Allianz für die Nutzung von Früherkennungsuntersuchungen. „Die Säuglingssterblichkeitsrate in Oberhausen liegt über dem Landesdurchschnitt. Deshalb engagieren wir uns, bei den werdenden Eltern dafür zu werben, sich frühzeitig untersuchen zu lassen“, erklärt Geschäftsführer Marc Engelhard.
Altenpflege im Wandel
Dr. Christoph Gerhard hat ein Praxishandbuch zur palliativen Versorgung in Altenheimen vorgelegt. Der KKO-Oberarzt für Neurologie, Palliativmedizin und spezielle Schmerztherapie und sein Mitautor Stephan Kostrzewa führen aus, dass die Themen „Sterben“ und „Tod“ im Gesundheitssystem eine bedeutendere Rolle einnehmen müsse. Vielfach seien es die Mitarbeiter in den Altenheimen, die Menschen beim Sterben begleiten. „Darauf muss man sich vorbereiten. Der Wandel verlangt nicht nur von den Mitarbeitern eine spezielle Vorbereitung, auch die Altenheime müssen sich darauf einstellen, palliativ-medizinische Versorgungsleistungen anzubieten“, so der KKO-Oberarzt. In der stationären Altenpflege seien konkrete Konzepte zur Begleitung Sterbender zu entwickeln. „Mit der Angst der Patienten vor dem Tod und vor Schmerzen muss professionell umgegangen werden, um diesen Prozess auch in Würde zu begleiten. Deshalb haben wir auch ein neues Verfahren zur Selbstbeurteilung der Sterbekultur einer Einrichtung, das Palliative Care Mapping, entwickelt“, fasst Dr. Christoph Gerhard zusammen. Das Handbuch (Palliative Care Mapping im Anhang) ist im Huber-Verlag erschienen und kostet 29,95 €.
--------------------------------------------------------------------------------------
"Alles unter einem Dach"
Im Jahr 2004 fand die Fusion von fünf medizinischen Einrichtungen in die gemeinsame Organisation "Katholische Kliniken Oberhausen" statt. Von diesem Zeitpunkt an sind sowohl zwei Krankenhäuser (St. Josef- und St. Marien-Hospital), als auch zwei Pflegeeinrichtungen (Pflegezentrum am St. Josef-Hospital), Alten- und Pflegeheim (Bischof-Ketteler-Haus) und das stationäre Hospiz (St. Vinzenz Pallotti) unter einem "Dach" vereint.
Für Sie bedeutet dies: häuserübergreifende Kompetenz aller Fachdisziplinen und umfassende Versorgung bei all Ihren gesundheitlichen Problemen. Die Katholischen Kliniken Oberhausen nehmen mit 495 Betten in den Krankenhäusern, 218 Plätzen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen und zehn Plätzen im stationären Hospiz und über 1100 Mitarbeitern eine Spitzenstellung unter den Oberhausener Einrichtungen der Gesundheitsversorgung ein.
Die Katholischen Kliniken Oberhausen sind Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen und Kooperationspartner der Privaten Universität Witten/Herdecke.



