Früherkennung rettet Leben! KKO-Vorsorgetag am 16.04.2010 Mitten in Osterfeld

12.04.10:

Früherkennung rettet Leben! KKO-Vorsorgetag am 16.04.2010 Mitten in Osterfeld

Im Rahmen der Krebskampagne 2010 der Gesundheitskonferenz der Stadt Oberhausen findet


am Freitag, 16.04.10

in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr

auf dem Wappenplatz in Osterfeld direkt beim Wochenmarkt

die Aktion „Prävention und Früherkennung = 100%“


statt: Ein Projekt, das zur noch besseren Aufklärung über Vorsorge und Krebsfrüherkennung, aber auch zum Abbau von unbegründeten Hemmschwellen beitragen will.

>> Ankündigungsplakat als PDF zum Download

Die Katholischen Kliniken Oberhausen (KKO) wollen sich angesichts der hohen Sterblichkeitsrate in unserer Stadt direkt an die Bürger wenden – abseits vom Krankenhaus in entspannter und „lockerer“ Atmosphäre. Denn die Oberhausener sind echte „Vorsorgemuffel“: die Inanspruchnahme von kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen ist in Oberhausen noch weitaus geringer als der ohnehin schon schlechte Gesamtdurchschnitt in Deutschland.

Jährlich erkranken beispielsweise rund 70.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs – das entspricht einem ausverkauften Fußballstadion! Fast die Hälfte stirbt daran. „Völlig unnötig, denn das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, kann durch eine Darmspiegelung um mindestens 60-70% gesenkt werden“, weiß Chefarzt Dr. Franz-Josef Schumacher. Aber auch bei Haut- und Lungenkrebs spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle und erhöht die Aussicht auf Gesundung enorm. Norbert Turra-Ebeling, Geschäftsführer der Gesundheitskonferenz, ergänzt: „Viele Krebsarten sind heute durchaus heilbar: rechtzeitig erkannt, ist die Chance auf vollständige Heilung äußerst hoch.“

Das umfangreiche Programm am kommenden Freitag im Aktionszelt der KKO wird von niedergelassenen Fach- und Hausärzten, Vertretern der AOK sowie der Gesundheitskonferenz der Stadt Oberhausen unterstützt. Alle stehen als Ansprechpartner zum Thema Vorsorge und Früherkennung zur Verfügung.

       
Fotos: www.organmodelle.de

Neben einem kostenlosen, individuellen Risiko-Check für Haut-, Lungen- und Darmkrebs können Interessierte ein begehbares 6m langes Darmmodell besichtigen, diverse Gesundheitsaktionen durchführen lassen, die Ergebnisse vor Ort besprechen und in Form eines Risiko-Passes mit nach Hause nehmen zwecks Rücksprache mit dem Hausarzt.